Bei der Hypnotherapie (Hypnose) handelt es sich um ein spezielles Therapieverfahren, bei der mittels suggestiver Methoden ein Entspannungszustand herbeigeführt wird. Die suggestiven Methoden zielen auf eine Beeinflussung des Patienten/Klienten unter weitgehender Ausschaltung des Wachbewusstseins. Ziel ist es ein Trancezustand herbeizuführen.
Bei der Hypnose besteht eine enge Kommunikation zwischen Therapeut und Patient.
Der Patient muss gewillt sein, sich auf diese Kommunikation einzulassen. Er muss die Bereitschaft und Fähigkeit der Kooperation, des bildhaften Mitdenkens und Vorstellens besitzen. Wenn der Patient sich auf die Formulierungen (Suggestionen) des Therapeuten einlässt, können Suggestionen so real wie physikalische Reize wahrgenommen und verarbeitet werden. Bei der Hypnose ist die Kritikfähigkeit gegenüber Außenreizen (Suggestion, physikalische Reize usw.) und Innenreizen (Gedanken, Körperempfindungen usw.) reduziert.
Die " Progressive Hypnotherapie als Entspannungsverfahren" verbindet Methoden der Hypnose mit Elementen der Musiktherapie; des Autogenen Trainings und der Atemtherapie.
Es werden Trance-Geschichten vorgelesen, die durch ihren Inhalt im aufnahmebereiten Zustand der Entspannung Selbstheilungskräfte aktivieren.
Die progressive Hypnotherapie wird als Gruppentherapie (6-10 Teilnehmer) durchgeführt.
Besonders geeignet für diese Therapieform sind Menschen die unter Dauerstreß leiden, die sich überfordert fühlen, die nicht "nein" sagen können, die das Gefühl haben ganz weit weg auf eine einsame Insel auswandern zu wollen oder sich in eine dunkle Höhle zu verkriechen.
Dieses Verfahren sollte angewandt werden bevor es zu Symptomen oder Krankheits-erscheinungen durch eine psychovegetative Überlastung kommt, um damit eine ernsthafte psychische Erkrankung wie die Depression zu verhindern.