Bei der energetischen Psychotherapie handelt es sich um ein Verfahren, das das Modell der Applied Kinesiologie mit Elementen der Akupunktur kombiniert.
Psychische Probleme wie Ängste und Depressionen können durch Stress oder ein chemisches Ungleichgewicht im Körper ausgelöst werden. Unsere allgemeine Lebenssituation, unsere Beziehungen und unsere Gedanken wirken sich auf Probleme dieser Art ebenso aus wie bestimmte biochemische Abläufe.
Darüber hinaus gibt es aber immer mehr Hinweise, dass bestimmte "feinstoffliche Energie" eine ebenso grundlegende Rolle spielt. Man hat herausgefunden, dass diese energetische Seite mithilfe von Muskeltests diagnostiziert werden kann.; dabei wird die relative Stärke bestimmter Muskeln beurteilt, während gleichzeitig bestimmte Schlüsselpunkte auf dem Körper berührt werden und man sich auf ein wesentliches Problem konzentriert. Bei der energetischen Psychotherapie werden nun bestimmte Probleme behandelt, indem Akupunkturpunkte durch Klopfen oder Berühren stimuliert werden.
Wie bei allen Psychotherapieformen ist die Beziehung zum Patienten oder Klienten äußerst wichtig. Die Beziehung von Therapeut und Klient sollte eine Interaktion von Ich und Du sein, nicht von Ich und Es.
Der Klient muss in der Lage sein, sein Problem sich vorstellen zu können, sich "hineinversetzen" zu können.
Erfolge in der energetischen Psychotherapie werden vor allem bei der Nikotinentwöhnung und in der Behandlung von Ängsten und Phobien sowie Beziehungsproblemen erzielt.