Die Bioresonanztherapie ist eine alternativmedizinische Methode zur Behandlung von Allergien, Migräne, Schlafstörungen, chronischen Schmerzen und weiteren Krankheiten.
Der deutsche Arzt Franz Morell entdeckte in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts, dass auch heilende Nosoden und Medikamente elektromagnetische Schwingungen aussenden. Diese Schwingungen wirken gewissermaßen als "Heilinformation" auf die körpereigenen Schwingungen des Menschen ein. Aus der Physik ist bekannt, dass Schwingungen durch Gegenschwingungen gleicher Größenordnung und Frequenz aufgehoben werden können. Von diesen Erkenntnissen ausgehend, wurde ein elektronisches Gerät entwickelt, das auf die Schwingungen der menschlichen Zellen Einfluss nimmt. Die elektromagnetischen Schwingungen von Medikamenten (s. Homöopathie) werden durch die des Gerätes ersetzt.
Grundsätzlich ist zu sagen, dass der Körper über große Selbstheilungskräfte verfügt. Wenn allerdings zu viele oder zu schwere Belastungen über einen längeren Zeitraum auf den Körper einwirken, kann das die Regulationsfähigkeit sowie die Selbstheilungskräfte hemmen.
Der menschliche Körper kann nur funktionieren und sich selbst regulieren, weil im Körper Kommunikation und somit ein Informationsaustausch zwischen den Zellen stattfindet. Inzwischen wurde nachgewiesen, dass Zellen über bestimmte Frequenzen Informationen austauschen.
In einem gesunden Körper funktioniert dieser Informationsaustausch ungehindert. So kann jede Zelle bzw. jeder Körperteil seine Aufgabe erfüllen. Wenn nun schädliche Substanzen (Gifte, Viren, Bakterien usw.) oder belastende Strahlen auf den Körper einwirken, können sie die Kommunikation zwischen den Zellen behindern. Mit der Bioresonanzmethode können solche belastende Substanzen erfasst und ihre Wirkung auf den Körper des Patienten festgestellt werden
Eine Behandlung dauert gewöhnlich zwischen 5 und 30 Minuten.
Die Anzahl der Behandlungen hängt von verschiedenen Faktoren wie z.B. der Schwere des Krankheitsbildes, der Dauer der Erkrankung etc. ab.
Die Bioresonanztherapie gehört ebenso wie z.B. die Homöopathie, die Akupunktur und andere Naturheilverfahren in den Bereich der Erfahrungsheilkunde.
Das bedeutet, die Grundlage für diese Therapie bilden die beobachtbaren Erfahrungen bei den Patienten. Leider gelten Patienten, die gesund wurden, als solche noch nicht als wissenschaftlicher Nachweis für die Wirkungsweise oder Wirksamkeit einer Therapie. Aus diesem Grund wird sie auch von den Krankenkassen nicht erstattet.