Die Applied Kinesiology (AK) ist die wissenschaftlich "saubere" Variante der Kinesiology. Mit Hilfe standardisierter Tests an einzelnen Muskeln lässt sich messen, wie der Körper auf verschiedene strukturelle, chemische sowie emotionale Reize reagiert. Dabei ist der getestete Muskel ein Instrument, ein Monitor im Sinne funktioneller Neurologie.
Die Ak beschreibt bei der primären Muskeltestung drei mögliche Testergebnisse. - der Muskel ist schwach, hyporeaktiv - der Muskel ist stark, lässt sich aber durch typische neurologische Reize abschwächen, er ist normoreaktiv - der Muskel ist stark und lässt sich durch die typischen neurologischen Reize nicht abschwächen, also hyperreaktiv
Auf der Basis dieser drei möglichen Ausgangssituationen lässt sich nun die Wirkung aller möglichen Reize auf eventuelle Änderungen des muskulären Reaktionsverhaltens ermitteln; so kann
Im ersten Fall hat der Körper den Reiz als positiv im Sinne einer Korrekturmöglichkeit erkannt, im zweiten und dritten Fall erkennt er den Reiz als einen bedeutsamen Stressfaktor.
Für uns stellt die AK heute gewissermaßen die "Königsdisziplin" der Medizin dar, vergleichbar mit dem leichtathletischen Zehnkampf. Sie integriert und vereint auf wunderbare Weise Schul- und komplementäre Medizin, ist somit wirklich ganzheitlich. Wir sind der Überzeugung, dass eine solide schulmedizinische Ausbildung neben der Fortbildung in zusätzlichen Disziplinen wie Akupunktur, Neuraltherapie, orthomolekulare Medizin, manuelle Therapie, Psychotherapie u.a. Voraussetzung für eine umfassende Nutzung der AK ist.
So nutzen wir sie tagtäglich als diagnostischen und therapeutischen Monitor in schwierigen Fragestellungen, die uns ohne kinesiologische Möglichkeiten häufig verschlossen blieben, z.B. in der Sportmedizin, in der Akupunktur und Neuraltherapie (deren Effekte wir mit der AK gerne "objektivieren"), der manuellen Medizin (besonders bei komplexen Blockierungen auf mehreren Ebenen), der Allergologie und Toxikologie, der Psychoenergetik, der orthomolekularen Medizin, Homöopathie und der Phytotherapie.
Die Kosten für die AK gesteuerte Diagnostik werden nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen; wir sie als "Selbstzahlerleistung" nach der Gebührenordnung für Ärzte.